Währung

Gold als wertstabiler Rohstoff auch in Krisenzeiten

Kaum erst ist die letzte Weltwirtschaftskrise einigermaßen überstanden, warten die Medien mit neuen Schreckensmeldungen über Schuldenkrisen in Europa auf. Der Anleger, der sein hart verdientes Geld sicher angelegt wissen möchte, weiß bald nicht mehr, welche Anlageform er für sein Kapital wählen soll. Während der Aktienhandel von einem permanenten Auf und Ab geprägt
wird, dessen Spitzen durchaus extreme Ausmaße annehmen können, zeichnet den Handel mit Gold mehr Beständigkeit aus. Bereits in zahlreichen Krisen in der Vergangenheit haben sich Rohstoffe wie Gold und andere Edelmetalle durchaus als Krisenwährung bewährt. Allerdings sind Gold, Silber, Diamanten oder auch Rohöl Rohstoffe, deren Vorkomme weltweit begrenzt sind. Eine starke Nachfrage lässt den Preis für diese Rohstoffe auch zukünftig entsprechend ansteigen.

Staatsbankrott

Ein Staatsbankrott war bisher in der Geschichte auf folgende drei Ursachen zurückzuführen:

Überschuldung des Staates:
- die politisch motivierte Weigerung, nach einem Regierungswechsel die Schulden der vorherigen Regierung zu übernehmen
- der Untergang eines Staates.
- Ein wesentlicher Grund ist auch, ob die Währung des Landes stark genug ist, um spekulativen Aktionen oder schlechten Entwicklungen an den Börsen zu widerstehen.

Der Maastricht-Vertrag der EU untersagt es, im Fall eines Staatsbankrott  Anleihen von EU-Mitgliedsstaaten aufzukaufen, ist es also gut möglich das Griechenland, Portugal oder sogar Spanien zahlungsunfähig werden.