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> <channel><title>Finanzmarktkrise Crash Finanzkrise Börse Gold Silber &#187; Weltwirtschaftskrise 1929</title> <atom:link href="http://www.finanzmarktkrise.de/finanz/boersencrash-1929/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.finanzmarktkrise.de</link> <description>Crash und Finanzkrisen 1929, 1987, 2000, 2007, 2011 ...</description> <lastBuildDate>Wed, 02 Nov 2011 09:35:44 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <item><title>Bankkredite Inflation</title><link>http://www.finanzmarktkrise.de/bankkredite-inflation/</link> <comments>http://www.finanzmarktkrise.de/bankkredite-inflation/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 18:55:33 +0000</pubDate> <dc:creator>admin</dc:creator> <category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise 1929]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.finanzmarktkrise.de/?p=133</guid> <description><![CDATA[vorwarf, da&#223; sie nach der Fusion mit der Unionbank und der Verkehrsbank ihr Eigenkapital nicht erh&#246;ht hat, so k&#246;nnte man der Creditanstalt vorhalten, da&#223; diese Kapitalerh&#246;hung im Herbst 1929 ungen&#252;gend war. Bei einer Bilanzsumme, die etwas h&#246;her war als vor 1914, betrugen Ende 1929 ihr Aktienkapital und ihre Reserven knapp die H&#228;lfte ihres Vorkriegsverm&#246;gens, wobei [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>vorwarf, da&#223; sie nach der Fusion mit der Unionbank und der Verkehrsbank ihr Eigenkapital nicht erh&#246;ht hat, so k&#246;nnte man der Creditanstalt vorhalten, da&#223; diese Kapitalerh&#246;hung im Herbst 1929 ungen&#252;gend war. Bei einer Bilanzsumme, die etwas h&#246;her war als vor 1914, betrugen Ende 1929 ihr Aktienkapital und ihre Reserven knapp die H&#228;lfte ihres Vorkriegsverm&#246;gens, wobei noch zu ber&#252;cksichtigen ist, da&#223; vor 1914 die Industriebetriebe &#252;ber gr&#246;&#223;ere Eigenmittel verf&#252;gten als nach der gro&#223;en Inflation und nicht in so hohem Ma&#223;e auf Bankkredite angewiesen waren.<span
id="more-133"></span><br
/> Mit dem Vorhalt, die Creditanstalt habe gelegentlich der Fusion ihr Eigenkapital zu wenig erh&#246;ht, mu&#223; man allerdings vorsichtig sein. Die Inflation hatte gro&#223;e Verm&#246;gen zerst&#246;rt, der B&#246;rsenkrach Reicht&#252;mer in nichts zerflie&#223;en lassen; die der Republik durch die Genfer Sanierung aufgezwungene restriktive Fiskalpolitik hatte das Wirtschaftswachstum in keiner Weise gef&#246;rdert. Das Land litt nach wie vor unter einem dr&#252;ckenden Kapitalmangel. Und das Ausland hatte, nach den bitteren Erfahrungen der Aktion&#228;re der Bodencreditanstalt, kein besonderes Interesse, Aktien einer anderen &#246;sterreichischen Bank zu erwerben. Es bleibt daher dahingestellt, ob die Creditanstalt in der Lage gewesen w&#228;re, ihr Aktienkapital st&#228;rker zu erh&#246;hen, als sie es getan hat.<br
/> Aber wie dem auch sei: Das offenkundige Mi&#223;verh&#228;ltnis zwischen ihrem Eigenkapital und den gewaltigen Aufgaben und Verpflichtungen, die die erweiterte Creditanstalt auf sich genommen hatte, trug zu ihrem sp&#228;teren Zusammenbruch zweifellos bei<br
/> Mit der Fusion Creditanstalt-Bodencreditanstalt wurde ein weiterer bedeutungsvoller, und wie sich sp&#228;ter erwies, folgenschwerer Schritt im Konzentrationsproze&#223; des &#246;sterreichischen Bankensystems vollzogen. Der aus der Monarchie &#252;bernommene und vornehmlich in Wien konzentrierte Bankenapparat war f&#252;r das kleine &#214;sterreich viel zu gro&#223;.<br
/> Ein systematischer Abbau durch freiwillige, zeitgerechte Fusionen w&#228;re notwendig gewesen. Aber daran dachten die Leitungen der gro&#223;en Kreditinstitute nicht. Niemand war bereit, einen ersten Schritt zu tun und Macht und Einflu&#223; zu opfern. Im Gegenteil, die Inflation brachte eine Scheinkonjunktur und lie&#223; den Bankenapparat ins Ungemessene anschwellen. Die Regierung f&#246;rderte, wie gezeigt wurde, vorwiegend aus politischen Gr&#252;nden diese verderbliche Entwicklung. Was dann kam, war ein v&#246;llig ungeordneter, &#228;u&#223;erst verlustreicher R&#252;ckzug. Mit den Spekulations- und Schwindelgr&#252;ndungen der Inflationszeit wurden auch alte, angesehene Banken in den Abgrund gerissen. Der Schrumpfungsproze&#223;, der nun unter dem Motto »Rette sich wer kann« einsetzte, war planlos, von Zuf&#228;llen abh&#228;ngig und sehr verlustreich f&#252;r die Banken selbst, f&#252;r den Staat und die gesamte &#246;sterreichische Wirtschaft.</p><p>Mit einem Bruchteil der Opfer, die die so herbeigef&#252;hrte Konzentration und Verkleinerung des Bankenapparates kostete, h&#228;tte eine planvolle, zielbewu&#223;te Anpassung an die ge&#228;nderten Verh&#228;ltnisse herbeigef&#252;hrt werden k&#246;nnen. Aber wer h&#228;tte sie durchf&#252;hren sollen? Die Regierungen mit ihren unf&#228;higen Finanzministern Segur, Ahrer, Kollmann? Die Bankdirektoren, deren mangelnde Voraussicht und falsche Einsch&#228;tzung der Entwicklung jeder einzelne Bankenzusammenbruch aufs neue offenbarte?</p><p>Verfassungs&#228;nderung</p><p>Trotz der katastrophalen Folgen des Zusammenbruchs der »Boden« setzten die F&#252;hrer der Heimwehr ihre Drohungen, die &#196;nderung der Verfassung mit der Waffe in der Hand zu erzwingen, fort. Die Kapitalflucht ins Ausland nahm immer gr&#246;&#223;eren Umfang an. Zwischen Mitte September und Mitte November wurden der Nationalbank f&#252;r rund 1600 Millionen Gold und Devisen entzogen &#8211; ein f&#252;r die damalige Zeit au&#223;erordentlich hoher Betrag. Einem Teil jener Kr&#228;fte, die durch die Unterst&#252;tzung der Heimwehren die Republik in diese gef&#228;hrliche Situation gebracht hatten, wurde nun selbst angst und bang. Ende Oktober sprachen Vertreter der Nationalbank und der Privatbanken bei Bundeskanzler Schober vor und ersuchten ihn, die von den Heimwehren inspirierten Verfassungsentw&#252;rfe im Interesse der Wirtschaft zur&#252;ckzuziehen30, Zu gleicher Zeit jedoch, am 25. Oktober, beschlo&#223; der Hauptverband der Industrie, auch in Zukunft der Heimwehr die regelm&#228;&#223;igen monatlichen Unterst&#252;tzungen zu zahlen. Dazu bemerkte die ArbeiteT-Zeitung:</p><p>Die Industriellen werden also auch weiterhin die Spaten bezahlen, mit denen B&#252;rgers&#246;hne und Bauernburschen die Arbeiter niederschlagen, auch weiterhin den Faschisten Gewehre, Maschinengewehre und Handgranaten kaufen, auch weiterhin die Aufm&#228;rsche bezahlen, die die wirtschaftlichen Paniken erzeugen! So f&#246;rdert der Hauptverband die Volkswirtschaft: den Arbeitsfrieden, die Arbeitsfreude der Arbeiter31!</p><p>Auch andere, h&#246;chst einflu&#223;reiche Vertreter des Gro&#223;kapitals unterst&#252;tzten die F&#252;hrer des Austrofaschismus weiterhin finanziell und moralisch.</p><p>30 Neue Freie Presse, 5. Oktober 1930, S. 4 31 Ausgabe vom 31. Oktober 1929, S. 1</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.finanzmarktkrise.de/bankkredite-inflation/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Zusammenbruch der Weltwirtschaft</title><link>http://www.finanzmarktkrise.de/zusammenbruch-der-weltwirtschaft/</link> <comments>http://www.finanzmarktkrise.de/zusammenbruch-der-weltwirtschaft/#comments</comments> <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:15:32 +0000</pubDate> <dc:creator>admin</dc:creator> <category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise 1929]]></category> <category><![CDATA[Banken]]></category> <category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Zusammenbruch]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.finanzmarktkrise.de/?p=122</guid> <description><![CDATA[Juli 1931. Die Weltwirtschaftskrise erreicht im ihren H&#246;hepunkt und f&#252;hrt zum vor&#252;bergehenden Zusammenbruch des deutschen und internationalen Zahlungsverkehrs. Der Anstrum ausl&#228;ndischer Gl&#228;ubiger auf die deutschen Banken ist nicht mehr zu bremsen. Der Reichsbankpr&#228;sident versucht bei Kreditverhandlungen im Ausland zu retten, was zu retten ist, scheitert aber an der uneinsichtigen Haltung der deutschen Gl&#228;ugiger. Als mit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Juli 1931. Die Weltwirtschaftskrise erreicht im ihren H&#246;hepunkt und f&#252;hrt zum vor&#252;bergehenden Zusammenbruch des deutschen und internationalen Zahlungsverkehrs. Der Anstrum ausl&#228;ndischer Gl&#228;ubiger auf die deutschen Banken ist nicht mehr zu bremsen. Der Reichsbankpr&#228;sident versucht bei Kreditverhandlungen im Ausland zu retten, was zu retten ist, scheitert aber an der uneinsichtigen Haltung der deutschen Gl&#228;ugiger.<span
id="more-122"></span><br
/> Als mit der Darmst&#228;dter und Nationalbank (<a
href="http://www.investorguide.com/stock.php?ticker=Danat" class="ticker" target="_blank">Danat</a>) eines der angesehensten und wichtigsten Kreditinstitute seine Zahlung einstellt, wird eine Kettenreaktion ausgel&#246;st, w&#228;hrend der es durch einen panikartigen Sturm auf alle Banken und Sparkassen zum Kollaps des Zahlungsverkehrs kommt.Um den totalen Zusammenbruch zu verhindern, schlie&#223;t die Regierung per Notverordnung alle Banken und B&#246;rsen. Angesichts einer am 15.Juli gemeldeten Arbeitslosenzahl von 3956000 (Sommerh&#246;chststand) k&#246;nnen auch die Zinsma&#223;nahmen vom selben Tag (Diskont von 7 auf 10, Lombard von 8 auf 15 Prozent heraufgesetzt) kaum Erfolg haben. Im Laufe des Monats geraten zahlreiche Banken in Europa in Zahlungsschwierigkeiten und schlie&#223;en vor&#252;bergehend. 03/09sc</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.finanzmarktkrise.de/zusammenbruch-der-weltwirtschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bankschalter wieder ge&#246;ffnet</title><link>http://www.finanzmarktkrise.de/bankschalter-geoeffnet/</link> <comments>http://www.finanzmarktkrise.de/bankschalter-geoeffnet/#comments</comments> <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:12:45 +0000</pubDate> <dc:creator>admin</dc:creator> <category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise 1929]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.finanzmarktkrise.de/?p=118</guid> <description><![CDATA[August 1931. Mit der Unterzeichnung des Stillhalteabkommens zwischen Deutschland und seinen Auslandsgl&#228;ubigern bringt der August einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Stabilisierung der internationalen, vor allem aber deutschen Finanzsituation. Der  Layton-Bericht kommt bei Feststellung der kurzfristigen Auslandsschulden deutscher Banker nach Korrektur zu folgenden Ergebnissen: Zw&#246;lf Milliarden Markt kurzfristige Schulden, ebensoviel langfristige, dazu kommen noch f&#252;nf [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>August 1931. Mit der Unterzeichnung des Stillhalteabkommens zwischen Deutschland und seinen Auslandsgl&#228;ubigern bringt der August einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Stabilisierung der internationalen, vor allem aber deutschen Finanzsituation. Der  Layton-Bericht kommt bei Feststellung der kurzfristigen Auslandsschulden deutscher Banker nach Korrektur zu folgenden Ergebnissen: Zw&#246;lf Milliarden Markt kurzfristige Schulden, ebensoviel langfristige, dazu kommen noch f&#252;nf Milliarden ausl&#228;ndische Verm&#246;genswerte in Deutschland. Der Ausschu&#223; kommt in seinem Schlu&#223;bericht zu der &#220;berzeugung, dass Kapitalbewegungen in dieser Gr&#246;&#223;enordnung das internationale finanzielle Gleichgewicht st&#246;ren und will Einzelheiten der praktischen Durchf&#252;hrung der Sanierung Deutschlands in K&#252;rze der &#214;ffentlichkeit bekanntgeben.<span
id="more-118"></span><br
/> In Deutschland ist unterdessen der Zahlungsverkehr wiederaufgenommen worden, allerdings mit erheblichen Beschr&#228;nkungen. S&#228;mtliche Auszahlungen bleiben auf H&#246;chstbetr&#228;ge von einigen 100Mark beschr&#228;nkt. Durch eine strenge Devisenordnung wird dar&#252;ber hinaus weiter an der Stabilisierung der Mark gearbeitet. Auch die in Schwierigkeiten geratenen Banken haben an diesem ersten Schaltertag nach der Krise ge&#246;ffnet. Aus dem ganzen Land wird ein ruhiges, von keinerlei Zwischenf&#228;llen gest&#246;rtes Gesch&#228;ft gemeldet. 03/09sc</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.finanzmarktkrise.de/bankschalter-geoeffnet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
